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Fotosimulation: Alena Schickler

26.01.2018

Skulptur Johannes Gutenberg

Wir freuen uns, Ihnen zu Beginn des neuen Jahres die brandneue Skulptur Johannes Gutenberg vorstellen zu dürfen. „Unsere heutige Welt wäre ohne die Leistungen Gutenbergs nicht denkbar", so Ottmar Hörl. Im Gutenberg-Gedenkjahr widmet er ihm auf Einladung der Stadt Eltville am Rhein vom 18. August bis 23. September eine Skulpturen-Installation.

Damit wird Gutenbergs Erfindung des modernen Buchdrucks mit beweglichen Metalllettern gewürdigt, der die weltweite Verbreitung von Wissen, Ideen und Bildung erst ermöglichte. Zum Neujahrsempfang der Stadt Eltville am 21. Januar 2018 wurde der Prototyp erstmals der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Ausstellungsmacher wollen damit den Fokus zugleich bewusst auf Gutenbergs Heimat legen: Auf das alte „Kur-Mainz“, in dem er geboren und wohl auch gestorben ist, sowie auf Eltville am Rhein, in dessen Kurfürstlicher Burg ihm 1465 die einzige Ehrung seines Lebens durch Kurfürst Adolph II von Nassau zu Teil wurde.

Mit der temporären Kunstinstallation wird eine identifikationsfördernde, öffentliche Präsenz geschaffen, die auf Gutenberg und seine Herkunft nachhaltig aufmerksam macht - eine Präsenz, die bewusst die Isolierung des musealen Raumes aufbricht und alle Menschen zu einem kulturellen Diskurs einlädt. Basis von Ottmar Hörls Konzepten ist seine Maxime von „Skulptur als Organisationsprinzip“ sowie die Idee des Seriellen. Mit der Vervielfältigung nimmt er der Kunst das elitäre Element. Er schafft keine Denkmäler im klassischen Sinn, sondern nachhaltige, kommunikative Anlässe, die als Impuls zur Auseinandersetzung anregen. Seine Kunst wird somit zum einmaligen Ereignis, zum Erlebnis, das Menschen auf aller Welt inspiriert und verbindet. Durch die serielle Idee wird auch auf Gutenbergs Methode der seriellen Produktion des gedruckten Wortes verwiesen. Mit Auflösung der Installation am Ende der Präsentation wird die Gutenberg-Skulptur zum mobilen „Denk mal“! Welch‘ wunderbare Idee - Gutenberg für das 21. Jahrhundert.

Ottmar Hörl ist mit der Stadt Eltville bereits durch ein Skulpturenprojekt besonders verbunden und allen Eltviller Bürgerinnen und Bürgern noch in bester Erinnerung. So installierte er 2013 auf Einladung der Stadt 500 serielle rote Rosen-Skulpturen anlässlich des Jubiläums der Rosenstadt Eltville. Das Projekt war damals ein großartiger Erfolg.

(Text stammt aus der Pressemitteilung des Magistrats der Stadt Eltville)

 

 

zum Projekt gutenberg-at-eltville

zur Vorbestellung der Gutenberg Skulptur

 


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