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Einzelausstellung "Ottmar Hörl - Plan B", Kunsthalle, Kunstverein, Sparkassengalerie Schweinfurt, 2022

Ottmar Hörls Installation in der Schweinfurter Kunsthalle stellt die Beziehung der Menschheit und ihren Umgang mit dem Planeten in den Vordergrund. Zu sehen sind unter anderem 60 serielle Skulpturen, die die Klimaaktivistin Greta Thunberg darstellen und die verteilt im Innenhof der Kunsthalle sitzen. Hörl spannt dabei den Bogen von dieser Mahnerin als dem „Gewissen der Welt" zu seiner Installation einer „Rede an die Menschheit", einem so dringend benötigten aufrüttelnden Appell an die Weltgemeinschaft.
So zeigt er bspw. Säulen aus Kartonagen, dazwischen Aktenordner und Buchblöcke auf Stelen, die mit ihren blanken Seiten als Anregung für eine solche Rede dienen könnten.
Die turmhohen Stelen erinnern darüber hinaus an alte griechische Tempelanlagen und greifen so auch das Motiv des Orakels auf, das im Hinblick auf eine ungewisse Zukunft befragt werden kann.
Ein menschengedachtes alternatives Zukunftsmodell zeigt Hörls Installation zum Thema Weltraum:
An den Wänden hängt eine Aufnahme aus dem All. Dieser gegenüber findet der Betrachter Bilder von Asteroiden. Im Raum dazwischen stehen Skulpturen der seriellen Figur „Astronaut", versprengt zwischen ihren Raumkapseln.
Werden wir uns in Zukunft nur noch im Schutzanzug im luftleeren Raum zwischen den Welten begegnen können?

Im Kunstsalong des Kunstvereins Schweinfurt e.V. wird hingegen die Fragwürdigkeit von Kunst in den Raum gestellt. So geht es bei der Installation „All In" um ein künstlerisches Kommunikationsmodell. Auf kleinen schwarzen Texttafeln sind Titel eingraviert, die in ihrer Gesamtheit Fragen aufwerfen wie: Kann es eine „Skulptur für alle" geben? „Für Oligarchen"? „Für Soziopathen"? Aber wer sind eigentlich „alle"?
Davor, in großen Holzkisten stehend, sind „Schüchterne Skulpturen" zu sehen. Das heißt, zu sehen sind sie nicht, denn sie verbleiben in den Kästen auf welchen Piktogramme zu sehen sind. Begleitet werden sie von einem Ensemble „nervöser Skulpturen": Gestapelten Kartonagen auf Stelen.
An den Wänden findet der Besucher Kassettenrekorder und den Hinweis „Zeichnung spricht".

Dritter Ausstellungsort ist die Sparkassengalerie Schweinfurt-Haßberge in der die Unikatserien der „Naturschauspiel"- und „Blutrausch"-Malereien von Ottmar Hörl zu sehen sind: Choreographien urwüchsig verschlungener satter Linien von Schwarzrot bis Gelbgrün.

Das Begleitprogramm finden Sie auf der Homepage des Veranstalters.

Die Öffnungszeiten der Kunsthalle Schweinfurt sind täglich von 10-17 Uhr, donnerstags bis 21 Uhr, montags geschlossen.
Der Kunstsalong des Kunstvereins Schweinfurt ist täglich von 10-17 Uhr geöffnet, dienstags und donnerstags bis 21 Uhr, montags geschlossen.
Die Sparkassengalerie ist Mo-Do von 08:30-18 Uhr geöffnet und freitags bis 16:30 Uhr.

Zur Website des Veranstalters

Presseinformation

Skulptur "Greta" im Shop

Video des BR zur Ausstellung

Interview mit Ottmar Hörl

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