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Installationsprojekt „Keltenfürst“, 2018

Mit der zeitgenössischen Installation als Botschafter für „Kultur in Hessen“ konnte ein Impuls gesetzt werden, um die Kulturschätze des Landes, insbesondere die Keltenwelt, verstärkt in den Blick der Öffentlichkeit zu rücken und Menschen anzuregen, sich mit dem kulturellen Erbe, den sensationellen archäologischen Funden und deren wissenschaftlicher Aufbereitung am Glauberg näher zu beschäftigen.

Die sagenumwobenen Kelten faszinieren seit jeher. Das Volk, das „aus dem Dunkel“ kam, beflügelt die Fantasie der Menschheit bis heute. Denn eigene Schriften haben sie keine hinterlassen. Das bietet Anlass zu Legendenbildung, Interpretation und Spekulation. Als Sinnbild und Verweis auf das Rätselhafte, das Mythische, das mit den Kelten verbunden ist, wählte Hörl für seine zeitgenössische serielle Skulptur bewusst eine matte schwarze Farbe, um „die Würde und das Geheimnisvolle der Figur zur Geltung zu bringen“, so Hörl.

Die Installation wurde vom 8. bis 14. Oktober 2018 auf dem Opernplatz und anschließend vom 30. Oktober bis zum 5. November 2018 auf dem Römerberg in Frankfurt am Main präsentiert. Als Einzelskulpturen waren diese ferner auch in verschiedenen, öffentlich zugänglichen Gebäuden in Hessen ausgestellt.

Fotos:

© www.kultur-in-hessen.de, Fotograf: Oliver Zarski
© www.kunst.hessen.de
© Bild Pressehaus, Fotograf: Reinhard Roskaritz
© Wolfgang Günzel
© Daniel Schmidt


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