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Theodor Fontane "Wanderer zwischen den Welten", 2016

Die temporäre Installation mit 400 gelben und grauen Fontane-Skulpturen aus Kunststoff verwandelt den Vorplatz der Kulturkirche St. Marien in Neuruppin in einen Identität stiftenden, kommunikativen Kunst-Schau-Platz.

Der Projekttitel „Theodor Fontane – Wanderer zwischen den Welten“ steht in Bezug auf Theodor Fontanes umfangreichstes Werk „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“. Der Schriftsteller beschreibt in den fünf Bänden Schlösser, Klöster, Orte und Landschaften der Mark Brandenburg, ihre Bewohner und ihre Geschichte. Die Eindrücke und historischen Erkenntnisse, die Fontane während der Arbeit an den „Wanderungen“ zwischen 1862 und 1889 gewann, bildeten die Grundlage für seine späteren großen Romane wie „Effi Briest“ und „Der Stechlin“. Fontane steht wie kein Zweiter für Literatur, die von und vom Reisen erzählt. So hat er sich durch seine Wanderungen die Topografie von Europa selbst erschlossen und für uns nachhaltig beschrieben. Mit Ottmar Hörls Skulptur wird Fontane als weltoffener Wanderer zwischen den Welten dargestellt.

Begleitet wird das Projekt von einer Ausstellung in der Kulturkirche. Mit Fotokonzepten heimatlicher Waldmotive und Textauszügen visualisiert Ottmar Hörl Fontanes Werk „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“.

 

Fotos: Eva Schickler / Kulturkirche Neuruppin, Foto Marten Koerner

 

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