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Ben, der betende (Garten-)Zwerg, 2005

Die „Statue des kleinen Mannes“ mit geistig-philosophischen Fähigkeiten Erstpräsentation auf der art.fair Köln 2005, Maisenbacher Art Gallery

Ottmar Hörl reagiert im Jahr 2005 auf die Schlagzeile „Wir sind Papst“ mit seinem Ben, dem betenden Gartenzwerg. Er symbolisiert Beten als Symbol für geistig-philosophische Fähigkeiten wie auch als gesellschaftsverbindende und weltweit verstandene Geste. 

So repräsentiert der Gartenzwerg ein pragmatisches Verhältnis zum Leben. Er visualisiert all die in den Sagen, Märchen und Legenden ihm zugeschriebenen Fähigkeiten eines geschickten Handwerkers und Helfers. Den anfänglich als „Statue des kleinen Mannes“ bezeichneten Gartenzwerg, der die Schrebergärten der Industriearbeiter mit seiner Zipfelmütze (adäquat zu den Bergarbeitern im Mittelalter), seinem Bart und seinen starken Schuhen zeichnete, hat Ottmar Hörl erstmals im Jahr 1985 neu positioniert. 

„Für mich ist der Zwerg ein soziologisches Phänomen, das seinen Ursprung in der europäischen Mythologie hat und in Form des Gartenzwerges zum Ende des 19. Jahrhunderts eine popoläre Form bekam. Das Beten als Symbol für geistig-philosophische Fähigkeiten – aber genauso als gesellschafts-verbindende, wie auch weltweit verstandene Geste – wird mit einem Multiple dem Gartenzwerg zuerkannt. Er agiert nicht nur, sondern er bezieht Stellung.“ (Ottmar Hörl)

 

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